03.08.2011 - 5.Tag

Bereits zum Frühstück zeigten sich die ersten Auswirkungen des Mörderspiels, denn die Nacht bedeutete für einige schon das Ende der Lebenszeit. Allerdings gab es den ersten Workshop erst um elf Uhr, sodass allgemein zum ersten Mal ein wenig ausgeschlafen werden konnte. Dafür waren dann auch besonders viele Teilnehmer im Python-Workshop von Sven und Fabian und es herrschte dichtes Gedränge mit den Laptops im Vortragsraum, wo Mandelbrotmengen, Raytracing und Fourieranalysen auf programmierfreudige Menschen warteten. Ebenso gab es die Chance, an Qi Gong-Übungen teilzunehmen, die der Entspannung und der Aktivierung der inneren Energie dienen. Aber auch nach dem Mittagessen ging es spannend weiter, denn der letzte AG-Tag vor der Erstellung der Präsentationen und Texte sollte von den Leitis gestaltet werden. Der Nachmittag bot dann mit immer noch relativ schönem Wetter auch den nötigen Rahmen, um die AGs im Freien stattfinden zu lassen. Doch die Motivation der Teilis fand keine Grenzen - hoch hinauf ging es mit den Matheseminaren direkt im Anschluss. Gerade Mathe II mit kovarianten Tensoren, Mannigfaltigkeiten und Tangentialräumen überzeugte viele vom Sinn der Mathematik für Physiker. Ganz besonders sollte allerdings erst der Abend werden, denn mit David Champion erschien ein neuer Referent aus Bonn, der nach dem Abendessen und Chor einen Vortrag über Pulsarastronomie hielt. Dies war insofern eine Premiere, als dass dies das erste Mal war, dass ein Vortrag im ASL auf Englisch gehalten wurde, aber die vielen Fragen im Anschluss zeugten vom regen Interesse aller Zuhörer. Im Anschluss traf sich die Filmcrew, um das Drehbuch durchzusprechen und die Requisiten für den ASL-Film zu planen und bauen. Um Mitternacht gab es dann noch Mett-Brötchen und eine kurze Analyse des Mörderspiels zeigte, dass dieses wohl kaum mehr sehr lange andauern würde, denn es gab nur noch wenige Überlebende.