Tag 2 - 28. Juli

Logbuch der VEGA-Enterprise, Sternzeit 6684. 
 
 
Obwohl der Morgen nach einer zu kurzen Nacht viel zu früh heranbrach, sammelte sich eine der Autorin unbekannte Anzahl an Individuen beim Frühstück und wohnte der Werkstatt-Einführung bei. Nach dem Mittagessen begaben sich alle Teilis in ihre AGs und stillten dort ihren Wissensdurst, während draußen sich ein Unwetter zusammenbraute. Danach suchten sie sich ihre Zerstreuung beim Chor, spielten Go oder taten sonstige Dinge, die Teilis im ASL nachmittags nun mal so tun. Nach dem Abendessen konnte der eigene Horizont noch in den Seminaren Mathe 1, Mathe 2 und Theoretischer Physik erweitert werden, anschließend wurde bei einer wichtigen Ankündigung die Anwesenheit der Teilis erwartet. Denn die barbarisch anmutende Tradition des gegenseitigen Umbringens im ASL wird auch dieses Jahr fortgeführt. Die jedoch zugegeben ausgesprochen humane Art der Tötung erfolgt im Mörderspiel diesmal durch das Zeigen eines Zettels mit dem Namen des unglücklichen Opfers und wird ab Mitternacht zu Misstrauen und Paranoia unter den Teilis sorgen. Danach konnte man den Vorträgen von Leitern lauschen, was sie tun, wenn sie gerade nicht leiten und, wenn man den Vortragssaal immer noch nicht verlassen wollte, die ASL-Filme der letzen drei Jahre sehen. Dies sollte als Gedankenanstoß für das wenig später nach dem Mitternachtsimbiss stattfindende Brainstorming für den diesjährigen Camp-Film dienen. Es sei nur so viel verraten: ein gewisser Lieferservice diente als Inspirationsquelle. 
 
Es wurde fleißig gewolft, geziegt und sicherlich auch andere Gesellschaftsspiele gespielt. 
 
Und so ging auch dieser Tag im ASL zu Ende. 
 
 
Celina, die bestimmt etwas ganz wichtiges vergessen hat

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