Astrobiologie

Leiter: Theresa

Was ist Leben, wo ist es, und woran können wir es erkennen? Mit diesen Fragen möchte ich mich und euch beschäftigen, auch wenn wir keine von ihnen eindeutig beantworten können. Je nach eurem Wissensstand und Interesse werden wir über Exoplaneten reden, über Biochemie, über die Entstehung von Leben, über extreme Lebensformen auf der Erde und natürlich darüber, wo im Universum man sich sonst noch Leben vorstellen könnte und wie es aussehen könnte.

Ich bin mit den Themen recht flexibel, also wenn euch etwas besonders interessiert, könnt ihr mir gerne mailen (theresa@vega-astro.de), damit ich es in meine Planung miteinbeziehe.

AG-Bericht aus dem ASL 2017

von Beate, Marie und Anna U.

Was ist Leben und gibt es welches auf anderen Planeten? Das sind die zentralen Fragen, die wir uns in der AG Astrobiologie gestellt haben. Zunächst haben wir uns über die Definition von Leben und die Voraussetzungen für die Entstehung des Lebens Gedanken gemacht. In einer Fusionsstunde mit der AG GASTRO (Grundlagen der Astrophysik) haben wir über Exoplaneten und verschiedene Methoden, sie zu entdecken, diskutiert. Dabei haben wir ausgerechnet, dass die Erde sich nicht in der habitablen Zone befindet, weshalb es hier gar kein Leben geben sollte.

Aliens. Wie sehen sie aus? Ähneln sie uns physiologisch oder sind sie gar blaue Blobs? Wie definieren wir Intelligenz? Um heraus zu finden, wie viele außerirdische Zivilisationen in der Milchstraße in der Lage sind, mit uns zu kommunizieren, haben wir die Drake-Gleichung angewandt. Diese liefert jedoch nur eine Abschätzung, da nahezu alle Faktoren zu erraten sind.

Doch es sollte noch besser kommen: der Arecibo-Code, dessen Nutzen wir stark angezweifelt haben. Eine solche praktikable Codierung, entworfen von Drake, bekommt man selten zu Gesicht. Nicht nur müssen die Aliens eine extrem ähnliche Denkweise haben, sondern sie müssen auch unlogische Rückschlüsse ziehen und Zahlen mit der Wellenlänge der gesendeten Nachricht multiplizieren. Die Formatierung ist auch nicht durchdacht, doch dafür ist der Mensch besonders hübsch dargestellt.

Insgesamt war die AG sehr interessant und warf philosophisch-wissenschaftliche Fragen auf.