2. Tag: 31. Juli

 Warnhinweis: Kann Spuren (3-5%) von Neandertalern enthalten!

Da bei den meisten der Schlafrhythmus noch nicht an den ASL-Tagesablauf angepasst war, endete der gestrige Tag relativ früh (ohne Mitternachtsimbiss!) und ebenso früh begann der heutige. So ist es kaum verwunderlich, dass beinahe alle Teilnehmer am Frühstück anzutreffen waren. Sicher hat auch die Tatsache, dass schon um 10 Uhr die RakBau-Einführung stattfand, eine Rolle gespielt. Viele der Teilnehmer waren auch sich auf der Wiese vor dem Haus in der Sonne räkelnd zu finden, da es einigermaßen warm war (was im ASL – obwohl im Sommer – doch oft eine Seltenheit ist).
Das Mittagessen um 12:30 Uhr wurde von vielen als zu früh empfunden, da erst zwei Stunden zuvor gefrühstückt wurde. Die Stärkung wurde allerdings bitter benötigt, um anschließend durch die drei Stunden AG zu kommen. Die Kursschiene verlief (meines Wissens nach) ohne größere Schwierigkeiten: Jeder schien seinen Kurs gefunden zu haben und alle Kursleiter waren höchstwahrscheinlich anwesend. Viel zu berichten gibt es darüber also nicht.
Um 16:45 Uhr folgte der Chor mit einer wichtigen Neuerung. Es gibt neue Chorleiter! Blutjung und hochmotiviert lösen dieses Jahr Franca und Sabrina das alte Eisen Aliona ab. Die Liedwahl kann man nur loben, mit dabei ist „Summer Nights“ aus dem Film Grease. Besondere Erwähnung sollte Eric finden, der scheinbar als einziger verstanden hat, dass man zu einem Gospelsong auch tanzen sollte und dies auch mit großer Begeisterung tat.
Abendessen. Es existierte in angemesser Form, Art und Weise.
Die Abwesenheit von Fabi H. wurde uns schmerzlich bewusst, als heute nach dem Abendessen bloß Mathe I stattfand. Die zukünftigen Mathe II-Teilnehmer erlebten nur eine Leere, die durch nichts, aber auch gar nichts, angemessen gefüllt werden konnte.
Heute durften wir dem ersten Vortrag lauschen! Er war toll, trendy und sexy. Genau wie Astrobiologie und Astrobiophysik, ein relativ junges Forschungsfeld, das uns von Lars Hildenbrand, von der Uni Heidelberg angereist, nähergebracht wurde. Er hat uns bestätigt, was Toyota uns immer schon geprädigt hat: NICHTS IST UNMÖGLICH. Theoretisch also auch die Entwicklung von Leben auf Exoplaneten, die sich in einem O-Sternensystem befinden. Oder in gar keinem Sternensystem. Eigentlich kann man nichts ausschließen. Leben kann nämlich überall sein, was nicht heißt, dass wir es automatisch erkennen. Im Moment gibt es eben noch keine gute Definition von Leben... (Ist Feuer ein Lebewesen? Es kann sich reproduzieren, wachsen, auf Umwelteinflüsse reagieren, etc. – Denkt darüber mal nach!). Der Restwahnsinn wurde von Erzählungen über Supervulkane (= extrem groß) und deren mögliche Einflüsse auf die Menschheitsgeschichte komplettiert.
Später am Abend wurde noch ein Rubik‘s Cube Workshop angeboten und bald startet der Filmeabend, weshalb dieses ASL-Live hier ein Ende findet.

Bea (einsam und allein)